Serie: Ungewissheiten
Die Serie "Ungewissheiten" thematisiert Ambivalenz und innere Spannungszustände in offenen Situationen.
Die Geschichte dahinter:
Februar 2025 auf einer onkologischen Reha, nach unzähligen Behandlungen und Untersuchungen gefangen zwischen Hoffnung und Panik, wartend auf den nächsten Termin, manifestiert sich dieses Bild "Ungewissheit 1" vor meinem inneren Auge. Die Untersuchungen erinnern mich ein wenig an Schrödingers Katze: ich erlebe die Gedanken und Gefühle "Was wenn sie wieder etwas finden?" und "Es wird alles gut sein" fast im selben Moment, eine innere "Hinundhergerissenheit". Der emotionale Grundstein dieser Serie entstand. Die Auseinandersetzung mit dieser ambivalenten Gefühlslage zeigte mir, dass Ungewissheiten uns unser ganzes Leben lang begleiten. Immer wieder habe ich mich in Situationen wiedergefunden, in denen ich nicht wusste: "Wie geht es weiter?", "Nimmt es ein gutes oder ein schlechtes Ende?". Nicht immer sind diese Unsicherheiten mit dramatischen Umständen verbunden, manchmal sind es ganz banale Dinge des Lebens. Und all das ist das Thema dieser Serie.
Gedanken zur Umsetzung:
Im Grunde sollten die Motive sehr neutral für sich stehen. Einzig die Farbauswahl sollte einen Akzent der Aufgewühltheit hinein bringen. Die ausgeprägte Perspektivische Darstellung widerspiegelt den oder die Betrachtungswinkel in solch ambivalenten Situationen.
Technik: Acryl auf Leinwand, gespachtelt.
Die .100x140 bestehend aus 2 Keilrahmen zu 100x70. 2026
Ungewissheit 2. 100x70. 2026
Sehnsucht. 100x70. 2026
Wartend. 120x40. 2025
Ungewissheit 1. 70x50. 2025
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